Der Buddhismus ist eine Lehrtradition und Religion mit weltweit zwischen 350 und 500 Millionen Anhängern (insbesondere in China, Bhutan, Japan, Kambodscha, Laos, Mongolei, Myanmar, Sri Lanka, Korea, Thailand, Tibet und Vietnam), deren Gründung auf Siddhartha Gautama, den historischen Buddha, zurückgeht, der im 6. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien lebte
Buddha (Sanskrit, m., , buddha, wörtl. „Erwachter“, auch „Erleuchteter“) bezeichnet im Buddhismus jemanden, der Bodhi (wörtl. „Erwachen“, auch „Erleuchtung“) erfahren hat. Im Besonderen bezeichnete der historische Buddha, Siddhartha Gautama, sowohl sich selbst als Buddha als auch diejenigen, welche in vorhistorischer Zeit, genau wie er, aus eigener Kraft, ohne die Anleitung eines anderen Buddha, das Erwachen erlangt hatten.
Ein Buddha ist ein Wesen, welches aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller „seiner“ Potentiale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, gleichwohl distanziertes Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten Nirvana verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation gebunden.
Von „seinem“ Geist kann man eigentlich gar nicht sprechen, denn diese Erlangung ist von transzendenter Natur, mit dem Verstand des unerwachten, weltverhafteten Menschen nicht zu erfassen, ist „tief und unergründlich wie der Ozean“.
Aufgrund des höchst überweltlichen Charakters dieser Erfahrung entzieht sich diese einer weltlich-wissenschaftlichen Prüfung. Die Qualität der Buddha- Erfahrung ist für Menschen, die diese Erfahrung nicht selbst gemacht haben, nicht nachzuvollziehen. Der Glaube daran, dass einzelne Menschen eine solche Erfahrung tatsächlich erlebt haben, ist für sie quasi-religiöser Natur, solange sie selber weltbefangen verbleiben.
Räucherstäbchen im Tempel - Kanton - China | Eigenes Foto
Buddha in Zhangye - China
Buddha
Buddha | Eigenes Foto
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Lehrtraditionen des Buddhismus Die großen, heute noch erhaltene Lehrtraditionen des Buddhismus sind Theravada Mahayana Vajrayana Zen
Chan
Der chinesische Name Chan stammt von dem Sanskritwort Dhyana, das in das Chinesische als (Chán'n) übertragen wurde. Der Chan Buddhismus wurde dann in Ostasien und Südostasien durch Mönche verbreitet. Es entstand daraufhin eine koreanische (Seon, korean. ) und vietnamesische (Thin) Tradition. Der Chan-Buddhismus wurde im 12. Jahrhundert nach Japan übertragen und dort als Zen bekannt.
Die Huayan zong (chin. , Huāyán zōng, W.-G. Hua-yen tsung; Sanskrit: Avatamsaka) in Deutsch auch als Hua Yen- oder Blütenschmuckschule bezeichnet, ist eine im 7. Jahrhundert gegründete Schule des chinesischen Buddhismus.
"Die Quintessenz des Buddhismus - zwischen tiefer Erfahrung und denkerischer Durchdringung. Eine herausragender Gelehrter und erleuchteter Meister führt hier in den Buddhismus ein." "Nirgendwo sonst sind die Grundideen des Zen, seine Spiritualität und Philosophie, so klar und überzeugend dargestellt worden wie bei Suzuki, einem der Großen dieses Jahrhunderts."
upDate: 23.04.2020