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Theravada
Buddhismus
Dharma | Dhammacetiya Projekt | Mindfulness Gathering | Compassion
Dharma
Pali: Dhamma oder Sanskrit: Dharma - ist ein zentraler Begriff in asiatischen
Religionen wie dem Hinduismus, Buddhismus und Jainismus. Er hat keine direkte
deutsche Übersetzung und steht im Kern für das kosmische Gesetz, die Pflicht und die
innere Lebensbestimmung des Menschen. Je nach Kontext und philosophischer
Ausrichtung hat der Begriff unterschiedliche Bedeutungen.
Dharma im Buddhismus
Buddhismus wird Dharma meist als „die Lehre des Buddha“ verstanden. Es umfasst
die kosmische Ordnung und die spirituellen Gesetze, die der Buddha vor über 2500
Jahren lehrte.
Die Lehren sollen den Praktizierenden dabei helfen, von Unwissenheit und Leiden zu
wahren inneren Frieden und Erleuchtung zu gelangen
Dhammacetiya Projekt - Bảo Tháp Tàng Kinh Thánh Điển
Tàng Kinh Thánh Điển) ist ein monumentales Vorhaben zur Bewahrung der gesamten
buddhistischen Lehre (Tipitaka).
Fort Worth, Texas (USA), werden 840 Stupas aus Granit und Stahl errichtet, die die
Schriften für die nächsten Jahrhunderte sichern sollen.
Kernpunkte des Projektes
Die heiligen S c h r i f t e n: Der gesamte buddhistische Kanon wird in Pāli, Englisch
und sieben weiteren Sprachen auf Stein, Bronze und Edelstahl verewigt.
U m f a n g der Anlage: Der Komplex umfasst 829 kleine Stupas, Dhammapada-
Korridore sowie einen großen Hauptstupa, der 10.000 Marmor-Buddha-Statuen, heilige
Reliquien und bronzene Bücher beherbergen wird.
Z w e c k: Es soll ein Zentrum für tiefe Meditation, das Rezitieren des Tipitaka sowie für
spirituelle und kulturelle Zeremonien entstehen.
I n t e r n a t i o n a l e Unterstützung: Das Vorhaben wird durch Mönche und Räte aus
zahlreichen buddhistischen Ländern (u.a. Sri Lanka, Thailand, Vietnam) getragen.
Die Gemeinschaft auf S u t t a Central ist sich in einem Konsens darüber einig, dass
dieses monumentale Unterfangen ein machtvolles Zeugnis für die Bedeutung des
Dhamma im Westen darstellt und buddhistische Werte sowie Frieden fördern soll.
Für weitere Details, Bildmaterial oder Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen, kön-
nen Sie sich die Dhammacetiya Website oder die Dhammacetiya YouTube-Videos
ansehen.
Preserve and propagate Buddhism firmly for the future
Walk for Peace
Mindfulness Gathering - Achtsamkeitstreffen
Im Buddhismus ist ein „Mindfulness Gathering“ (Achtsamkeitstreffen) eine
Zusammenkunft von Praktizierenden zur gemeinsamen Meditation, zum Studium der
Lehre und zum achtsamen Austausch.
Es dient der Vertiefung der Geistesgegenwart, der Stärkung der Gemeinschaft
(Sangha) und der Kultivierung von innerem Frieden sowie Mitgefühl im Alltag.
Die wesentliche Elemente eines solchen Treffens umfassen:
Gemeinsame P r a x i s: Das Herzstück sind Zeiten des stillen Sitzens, der
Gehmeditation oder das gemeinsame Rezitieren von Texten. Es hilft dabei, den Geist
zu beruhigen und Achtsamkeit in Echtzeit zu trainieren.
Dharma-Vortrag und A u s t a u s c h: Oft wird ein Text aus dem Pali-Kanon gelesen
oder ein Lehrer hält einen Vortrag über die buddhistische Philosophie. Im Anschluss
gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen.
Geistige S c h u l u n g (Satipatthana): Achtsamkeit (im Pali: Sati) ist der siebte Schritt
des Edlen Achtfachen Pfades und der erste der Sieben Erleuchtungsfaktoren. Sie dient
dazu, die eigene Reaktivität zu regulieren und wahre Einsicht in die Natur des Geistes
zu entwickeln.
Die Gemeinschaft (S a n g h a): Das Zusammensein mit Gleichgesinnten stärkt die
eigene Praxis und den Rückhalt, um die Lehren Buddhas besser in den Alltag integrie-
ren zu können.
Die Praxis der Achtsamkeit erstreckt sich über den ganzen Tag. Ein schöner Einstieg in
die Struktur der täglichen Achtsamkeit bietet die Beschäftigung mit den Grundlagen der
Achtsamkeit oder auch Vipassana, der klassischen Einsichtsmeditation.
Compassion
Im Buddhismus ist Mitgefühl (Karuna) der tiefe Wunsch, dass alle Wesen von Leiden
befreit werden. Es ist untrennbar mit liebender Güte (Metta) verbunden und gilt als
Herzstück auf dem Weg zur Erleuchtung. Die Säulen des Mitgefühls im Buddhismus.
Mitgefühl geht über bloße Empathie hinaus. Es basiert darauf, die Verbundenheit aller
Lebewesen zu erkennen, und erfordert die aktive Bereitschaft, das Leid anderer zu
lindern.
Karuna (Mitgefühl): Der Wunsch, dass andere frei von Leiden und dessen Ursachen
sein mögen.
Metta (Liebe / Liebende Güte): Die Ausrichtung darauf, anderen Glück zu bringen.
Die Brahmaviharas (wörtlich: Wohnstätten Brahmas) sind die vier edlen
Herzensqualitäten im Buddhismus, die durch systematische Meditation kultiviert wer-
den. Sie zielen darauf ab, universelle Liebe und Verbundenheit zu entwickeln.
Die vier Qualitäten sind:
Liebende Güte (Metta/ Maitri): Bedingungsloses Wohlwollen und Freundlichkeit gegen-
über sich selbst und allen Wesen.
Mitgefühl (Karuna): Die aktive Resonanz, das Leiden anderer zu lindern und ihm mit
Fürsorge zu begegnen.
Mitfreude (Mudita): Aufrichtige Wertschätzung und Freude über das Glück und den
Erfolg anderer.
Gleichmut (Upekka): Geistige Klarheit, innere Stärke und Unvoreingenommenheit, die
uns helfen, die Höhen und Tiefen des Lebens ausgeglichen zu meistern.
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