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Theravada Buddhismus

Sadhu

Im Pali-Kanon (den heiligen Schriften des

Buddhismus) wird das Wort als positive Bestätigung

verwendet.

Wenn Buddhisten dreimal „Sadhu, Sadhu, Sadhu“ re-

zitieren, drücken sie damit ihre tiefe Zustimmung und

Freude über eine Lehre, eine gute Tat oder eine Bitte

aus.

Namo

Kommt aus dem Pali/Sanskrit und bedeutet „Ich ver-

neige mich“, „Ehre sei“ oder „Zuflucht nehmen“.

Buddha

Ist kein Name, sondern ein Ehrentitel. Er stammt aus

dem Sanskrit und bedeutet „der Erwachte“ oder „der

Erleuchtete“.

Er bezeichnet ein Wesen, das aus eigener Kraft voll-

kommene Weisheit, geistige Reinheit und unendliches

Mitgefühl erlangt hat.

Namo Buddha

„Zuflucht zum Buddha“ (dem Erwachten).

Grussformel: Im Theravada-Buddhismus wird der

Ausdruck oft verwendet, um sich gegenseitig respekt-

voll zu begrüßen.

Geisteshaltung: Das Aufsagen soll den Geist beruhi-

gen und die Aufmerksamkeit auf die Lehre (den

Dharma) lenken. Oft wird dabei die Anjali-Geste

(Handflächen vor der Brust zusammengelegt)

angewendet.

Erweiterung: Häufig wird der Gruß zu einer dreifachen

Verehrung erweitert (Namo Buddhaya, Namo

Dharmaya, Namo Sanghaya), was bedeutet: „Zuflucht

zum Buddha, zur Lehre (Dharma) und zur

Gemeinschaft (Sangha)“.

Namo Darmaya

„Zuflucht zur Lehre“ (dem Gesetz und dem Weg).

Dharma: die Lehren Buddhas.

Namo Sanghaya

Namo Sanghaya: „Zuflucht zur Gemeinschaft“ (der

Gemeinschaft der Mönche, Nonnen und

Praktizierenden).

Sangha : Die Glaubensgemeinschaft.

Sadhu | Namo Buddha | Namo Darmaya | Namo Sanghaya