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Theravada
Buddhismus
Anjali Mudra
Anjali Mudra
Das Anjali Mudra (Sanskrit: अञ्जलि मुद्रा, añjali
mudrā), oft auch einfach als Anjali-Geste, Atmanjali
Mudra oder Namaskar Mudra bezeichnet, ist eine tra-
ditionelle Handgeste (Mudra) aus dem indischen
Kulturkreis. Sie wird im Hinduismus, Buddhismus,
Jainismus sowie weltweit im Yoga intensiv praktiziert
Die Geste ist im Westen am ehesten als die klassi-
sche Gebetshaltung bekannt, bei der die Handflächen
vor der Brust zusammengeführt werden.
Herkunft und Bedeutung
Anjali (अञ्जलि): Bedeutet im Sanskrit so viel wie
„göttliche Opfergabe“, „Darbringung“, „Geschenk“
oder „Ehrerbietung“.
Mudra ((मुद्रा): Bedeutet „Siegel“, „Zeichen“ oder
„Geste“
Symbolik und energetische Wirkung
Zusammengefasst steht das Anjali Mudra für ein
„Siegel des Grußes“ oder eine „Geste der Ehrfurcht“.
Sie dient als Ausdruck von tiefem Respekt,
Dankbarkeit, Demut und der Erkennung des
Göttlichen im Gegenüber.
In asiatischen Ländern ist sie untrennbar mit der ver-
balen Grußformel Namasté (bzw. Namaskar)
verbunden.
Ausführung
Führe die Handflächen flach vor der Brust (auf
Herzhöhe) zusammen.
Die Fingerkuppen berühren sich leicht.
Zwischen den Handflächen bleibt ein kleiner
Hohlraum, der symbolisch für eine geöffnete Blüte
oder ein offenes Herz steht.
Die Daumen berühren sanft das Brustbein
Wirkung im Alltag
Zentrierung: Sie beruhigt den Geist und bringt die
Emotionen ins Gleichgewicht.
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